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Riss


„Willst du zerreissen, Lebensfaden,
so reisse!
Ich kann die wilde Sehnsucht,
wenn ich noch länger lebe,
nicht vor den Menschen mehr verbergen“.

SHOKUSHI (japanischer Dichter, 12. Jh.)

 

„Riss“ (1994) ist mein erstes gültiges Werk. Es entstand aufgrund eines starken persönlichen Erlebnisses und ist ein Stück grosser Emotionalität.

Die Risse sind in der Komposition sowohl formal in scharfen Schnitten und harmonisch-stilistischen Kontrasten als auch quer im Tonsatz durch Übereinanderschichtung heterogener Elemente vorhanden.

Das Werk steigert sich bis zum Zusammenbruch, um aus Bruchstücken in einem Gesang neu anzuheben bis erneut das Chaos einbricht, in dem die Musik jäh abbricht.

PROGRAMM DER UA 1995

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copyright by Lukas Langlotz